Online
Online- vs. Offlinemedien
Mit der zunehmenden Ausweitung des Internet gewinnen Onlinemedien immer mehr an Bedeutung. Wie man aus den Namen der unten aufgeführten Medien sehen kann, sind diese Medien durchweg auch in der Offlinemedienwelt vertreten. Durch ihr Engagement im Internet versuchen Sie auch bildungsferne Schichten zu erreichen, die sich Ihren Medien in der Offlinewelt nicht zuwenden würden. Sie erhoffen sich durch Ihren Auftritt im World Wide Web einen Mobilisierungseffekt. Dieser Mobilisierungseffekt muss aber nicht unbedingt auftreten. Ein grundsätzliches Problem stellt der „Digital Divide“ dar. Der „Digital Divide“ geht davon aus, dass gewisse Teile der Bevölkerung keinen Zugang zum Internet haben. Festzumachen ist der „Digital Divide“ an den soziodemgraphischen Merkmalen (z.B. Alter, Bildung, Geschlecht und Einkommen). Durch den „Digital Divide“ könnte so eine Fragmentierung der Öffentlichkeit entstehen. Da das Internet zwar unendlich viele Informationen zur Verfügung stellt, diese aber vom Nutzer aktiv selektiert werden müssen, nutzen die Bildungsangebote im Internet meistens die, die bereits in der Offlinewelt gut informiert sind.
Gute Erklärungsfaktoren für die Nutzung von Onlinemedien sind das allgemeine politische Interesse und die PID (Parteiidentifikation). Es tritt also nicht ein Mobilisierungseffekt, sondern meistens der Effekt des Reinforcement auf.
Hier finden Sie eine Reihe wichtiger Onlinemedien:
www.focus.de
www.stern.de
www.faz.net
www.spiegel.de
www.bild.de
www.sueddeutsche.de


